97 Suchergebnisse

  • Porträt: Harry Graf Kessler

    Harry Graf Kessler

    Diplomat, Mäzen und Bibliophiler1868-1937
    Diplomat, Dandy, Künstler, Kosmopolit, manischer Tagebuchschreiber, mutmaßlicher illegitimer Sohn des deutschen Kaisers – Kessler war im Kulturleben seiner Zeit eine schillernde Persönlichkeit. Wie William Morris in England, so versuchte er in Deutschland, Leben und Kunst zu vereinen.
  • Porträt: Athanasius Kircher

    Athanasius Kircher

    Ein Jesuit sucht die Urschrift1602-1680
    Der Jesuit Kircher war einer der großen Universalgelehrten des 17. Jahrhunderts. Eigentlich zum Hofmathematiker in Wien bestimmt, konnte er in Rom bei der Edition koptischer Handschriften seiner Leidenschaft für die Rätsel der Hieroglyphen nachgehen.
  • Porträt: Heinrich Klemm

    Heinrich Klemm

    Erfolgreicher Schneider mit einem Faible für Druckgeschichte1819-1886
    Als Sohn eines Schneiders geboren und früh verwaist, absolvierte Heinrich Klemm ebenfalls eine Schneiderlehre und ging auf Gesellenwanderschaft. 1844 gründete er in Leipzig gemeinsam mit seinem älteren Bruder ein Zeicheninstitut für Kleidermacher und veröffentlichte zwei Jahre später als erstes Werk ein Vollständiges Lehrbuch der modernen Zuschneidekunst und Bearbeitung sämmtlicher Herrenkleider.
  • Porträt: Victor Klemperer

    Victor Klemperer

    Als Zensor in der Deutschen Bücherei1881-1960
    Auf Vermittlung seines Bruders gelang es dem Schriftsteller und Romanisten Victor Klemperer, nach einem Lazarettaufenthalt nicht zurück zur Front sondern zum Buchprüfungsamt Oberbefehlshaber Ost abkommandiert zu werden. Nach einem kurzen Einsatz im litauischen Kaunas kam er im August 1916 nach Leipzig.
  • Porträt: Alexander Kluge

    Alexander Kluge

    Programm-Provokateur im Mainstream-Fernsehen*1932
    Dem erfolgreichen Abschluss seiner juristischen Promotion zum Trotz wandte sich Alexander Kluge Ende der 1950er Jahre beruflich den schönen Künsten zu. Nach einem Volontariat in der Produktionsfirma CCC-Film drehte er mit Abschied von gestern (1960) eines der stilbildenden Schlüsselwerke des Neuen Deutschen Films, dessen programmatisches Gründungsdokument – das Oberhausener Manifest – er 1962 mitunterzeichnete.
  • Porträt: Anton Koberger

    Anton Koberger

    Drucker, Buchhändler, Großunternehmerum 1440-1513
    Anton Koberger eröffnete 1472 in Nürnberg eine Druckwerkstatt. Sie war bereits fabrikmäßig organisiert, zählte bald schon mindestens 15 Druckerpressen und war leistungsfähig genug, um den Druck von Schedels Weltchronik, eines Riesenwerkes mit etwa 1.800 Holzschnitt-Illustrationen, in Lateinisch und Deutsch zu bewerkstelligen.
  • Porträt: Rudolf Koch

    Rudolf Koch

    Ein Meister der gebrochenen Schriften1876-1934
    Zwischen 1892 und 1896 absolvierte Rudolf Koch, der Sohn eines Bildhauers, eine Lehre zum Ziseleur. Im Anschluss begann er an der Nürnberger Kunstgewerbeschule sowie an der Technischen Hochschule München eine Ausbildung zum Zeichenlehrer.
  • Porträt: Friedrich Koenig

    Friedrich Koenig

    Erfinder von Tiegel- und Zylinderdruckmaschine1774-1833
    Aus wirtschaftlichen Gründen vorzeitig aus dem Gymnasium genommen, lernte Friedrich Koenig in der Leipziger Druckerei Breitkopf & Härtel. Sein mathematisches und mechanisches Wissen brachte er sich als Autodidakt bei, als Gasthörer besuchte er Vorlesungen an der Leipziger Universität.
  • Porträt: Nikolaus Kopernikus

    Nikolaus Kopernikus

    Ein Astronom revolutioniert das menschliche Weltbild1473-1543
    Zwei Monate vor seinem Tod erschien in Nürnberg das epochale Buch De revolutionibus orbium coelestium (Über die Umschwünge der himmlischen Kreise) von Nikolaus Kopernikus, welches das vorherrschende geozentrische Weltbild umstürzte. Der aus Thorn an der Weichsel stammende Astronom erkannte, dass nicht die Erde, sondern die Sonne den Mittelpunkt des Universums bildet.
  • Porträt: Siegfried Kracauer

    Siegfried Kracauer

    Der Begründer der Filmsoziologie1889-1966
    Aus dem außerordentlich vielseitigen Schaffen Siegfried Kracauers ragen heute vor allem seine kultursoziologischen Studien heraus. Nach einem Architekturstudium wurde er 1922 Redakteur der Frankfurter Zeitung und veröffentlichte in den folgenden Jahren die beiden vielbeachteten Studien Das Ornament der Masse (1927) und Die Angestellten (1930), in denen er sich bereits mit den Wechselwirkungen von Kunst und Gesellschaft auseinandersetze.